raumzeit ag setzt sich ein für nachhaltige Entwicklung im Oltner Bornfeld
Die Oltner raumzeit ag wird von den Städtischen Betrieben Olten (sbo) eine zentrale Parzelle im Entwicklungsgebiet Bornfeld kaufen. Die nachhaltige Entwicklung dieser für die Stadt Olten wichtigen Wohnbebauung und das hochwertige Angebot an attraktivem Wohnraum stehen dabei im Vordergrund. Der durch ein Oltner Planerteam ausgearbeitete und bereits genehmigte Gestaltungsplan dient dabei als Grundlage für die weitere Projektierung. Der voraussichtliche Baubeginn soll noch im Jahre 2010 erfolgen.
Erschliessungsarbeiten starten im Frühjahr
Die Projektierung der Erschliessungsarbeiten ist bereits weit fortgeschritten; mit dem Bau der Erschliessungsanlagen wird Anfang März begonnen. Ziel des rechtskräftigen Erschliessungs- und Gestaltungsplanes ist es, von Beginn weg, durch eine prägnante und qualitätsvolle Gestaltung der öffentlichen Räume einen urbanen Quartiercharakter zu garantieren, der beste Voraussetzungen für die Bebauung der angebotenen Grundstücke bieten kann.
Wie in sämtlichen Oltner Wohnquartieren üblich wird auch im Bornfeld eine Tempo-30-Zone ausgeschieden; in einem Teilbereich werden die Quartierstrassen darüber hinaus als Begegnungszone mit Tempo 20 und Vortrittsrecht für die Fussgänger ausgestaltet, was für das Stadtgebiet von Olten ein Novum darstellt. Die frühzeitige Verlängerung der Buslinie 3 hinein auf den zentralen Quartierplatz im Bornfeld gewährleistet eine optimale Anbindung der Wohnbauten an den öffentlichen Verkehr und die Innenstadt. Mit der Eröffnung der Entlastungsstrasse Region Olten (ERO) wird sich auch die Erreichbarkeit des Bornfelds über den nahen Knoten Rötzmatt für den motorisierten Individualverkehr ab den Autobahnanschlüssen Rothrist und Egerkingen erheblich verbessern.
Energetisch vorbildlich
Für das gesamte Quartier Bornfeld wird die Heizenergie durch eine Energiezentrale, welche mit Biogas und Pellets betrieben wird, sichergestellt. Die Wärmeverteilung wird über einen Nahwärmeverbund für das gesamte Quartier sichergestellt. Solarkollektoren übernehmen die dezentrale Warmwasser-Erwärmung separat für jedes Wohnhaus. Dieses bereits im Gestaltungsplan postulierte Energiekonzept darf als vorbildlich und für die Stadt Olten wegweisend bezeichnet werden. Die projektierten Häuser auf dem Baufeld B2 übertreffen den im gesamten Bornfeld geforderten Minergie-Standard durch den angestrebten Standard Minergie-P Eco deutlich. Sie sind mit diesem auch baubiologisch sinnvollen Passivhauskonzept die ersten Wohnhäuser ihrer Art auf Oltner Stadtgebiet und garantieren eine hohe Lebensqualität.
Architektonisch zeitgemäss
Die zu Wohnhöfen gruppierten Doppel- und Reihenhäuser werden über dem Eingangsgeschoss voraussichtlich als Holzbau ausgeführt und verfügen über drei Vollgeschosse. Die einzelnen Häuser sind doppelseitig ausgerichtet – talwärts mit Blick zu den Höhenzügen der nahen Jurakreten sowie der Begegnungszone, während die privaten Gärten hangwärts gegen Süden und den nahen Born orientiert sind. Helle Räume mit variablen Grundrissen und bestem Wohnklima beschreiben das Angebot der insgesamt 12 Einheiten. Auf diese Weise kann städtisches Wohnen in einem kompakten Quartier am Übergang zur offenen Landschaft angeboten werden. Die Erschliessungsanlagen, welche durch die Stadt Olten ab März 2010 erstellt werden, sind durchgängig gestaltet und dienen zusätzlich dem Aufenthalt. Entsprechend sind die Verkehrsflächen bewusst auf die Fussgänger zugeschnitten und als prägendes Merkmal der Siedlung erkennbar.
Durch diese zeitgemässe Akzentuierung wird sich die Siedlung Bornfeld von anderen Siedlungen und Neubauquartieren in den Agglomerationsgemeinden abheben und eine eigene Identität und Form erhalten. Stichstrassen ohne quartierfremden Durchgangsverkehr sowie ein zentraler Platz mit Brunnenanlage und Bushaltestelle geben dem gewählten Erschliessungssystem ein sympathisches und kinderfreundliches Gesicht.
Bauen am Ort heisst Bauen für den Ort
Die vielfältigen Angebote an Wohnnutzungen berücksichtigen die unterschiedlichen Teilbereiche mit deren jeweiligen Lagequalitäten und suchen den Dialog mit den vorhandenen Rändern, wie dem Bornwald einerseits und dem Gheidgraben-Bach andererseits. Gegen Westen, zur benachbarten Landwirtschaftszone, übernimmt ein sogenannter Grünkorridor mit Niederhecken die klare Abgrenzung des Quartiers und dient zugleich als Wegverbindung zwischen Bornwald und dem Bachlaufs des Gheidgrabens.
Bestehende Landschaftselemente wie der Hochstamm-Obstgarten werden ins neue Stadtquartier eingebunden. Von Beginn weg wurde bei der Planung dem Aspekt des haushälterischen Umgangs mit der Bodenfläche und einer verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit dem Thema des Übergangs zwischen Siedlungsgebiet und offener Landschaft Rechnung getragen. Die Nutzungsdurchmischung vom Einfamilienhaus, über Doppel- und Reihenhäuser bis zu Eigentums- oder Mietwohnungen bietet in der Siedlung Bornfeld ein breites Angebot an attraktiven Wohnflächen.
Wie geht es weiter?
Nach Erstellung der Erschliessungsstrassen durch die Stadt Olten wird die Planung der ersten Einheiten voraussichtlich noch in diesem Jahr soweit fortgeschritten sein, dass mit dem Bau der Häuser begonnen werden kann. Frühestens auf Ende 2011 sind die Wohnhäuser bezugsbereit. Auf diese Weise kann im Westen der Stadt Olten ein neues, attraktives Wohnquartier mit hohem Wohnwert entstehen.
Subscribe